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Sirius – Der Schulförderverein

Interview mit Sirius

Die Fragen wurden gestellt von Susanne Gabor

Das Interview fand im Anschluss an eine Siriussitzung statt; die Mitglieder, die nicht dabei sein konnten, wurden telefonisch befragt.

Frage: Wer ist eigentlich Sirius ?

Sirius: Sirius besteht zur Zeit aus den Schul ,- bzw. Kindergarteneltern Johannes Rothmund ( 1. Vorsitzender ), Roland Walz ( 2. Vorsitzender ), Anne-Marie Danner (Rechnungswesen ), Werner Freundt ( Förderband), Ulrike de Zwart, seit heute Michael Eichler und den beiden Quittungseingeberinnen Esther Dierolf und Susanne Gabor

F: Warum gibt es Sirius ?

S: Die Idee bei der Gründung durch Herrn Domeyer vor 14 Jahren war, dass die Eltern eine Kaufkraft darstellen, von der die Schule profitieren könne, indem die Firmen, bei denen die Schuleltern einkaufen, eine Spende an die Schule machen. Die Höhe der  Spende ist abhängig vom Umsatz, der durch die Einkäufe der Eltern zustande kommt. Der Umsatz wird nachgewiesen durch die gesammelten Quittungen. So entstand das Firmenförderprojekt. Sirius versucht also Geld zu regenerieren, das von Menschen außerhalb der Schule kommt. Zusätzlich erhalten wir Geld durch Veranstaltungen wie die „Klangwelten“, den Kunsthandwerkermarkt und Siriusmitglieder.

F: Im letzten Jahr betrug die Spendensumme etwa 8.700,– € .Was passiert mit dem Geld ?

S: Es werden Projekte gefördert, die pädagogisch interessant sind oder schon lange auf der Wunschliste des Kollegiums stehen , aber nicht über den Schulhaushalt finanziert werden können. Diese Projekte kommen allen Schülern zugute. Z.B. das Beachvolleyballfeld, der Ziegenstall, Musikinstrumente, Chorfreizeiten, Klassenfahrten, das „ bewegte“  Klassenzimmer, ganz aktuell die Anschaffung und Installation einer Kletterwand und vieles andere mehr.

F: Das sind tolle Projekte, die die Schule wirklich bereichern ! Wer und wie kann denn bei Sirius Mitglied werden und wieviele Mitglieder habt Ihr aktuell ?

S: Leider sind es nur 44. Mitglied werden können Eltern, ehemalige Eltern, Stiefeltern, Omas, Opas, Lehrer, ehemalige Lehrer, Onkel , Tanten, natürlich auch ehemalige Schüler und eigentlich jeder. Es genügt eine Beitrittserklärung auszufüllen und sie z.B. in den Siriusbriefkasten zu werfen oder gleich online auf unserer homepage beizutreten. Zusätzlich liegen welche im Foyer bei den Sirius Flyern und zukünftig werden wir im Förderband einen Anhang mit Beitrittserklärung anbieten.

F: Der Mitgliedsbeitrag ist ja nur 20 € im Jahr. Und schon ist man ein Förderer ….!

S: Ja, aber natürlich kann man auch mehr zahlen.

F: Vorhin in der Sitzung hat mich Eure Begeisterung für die laufenden Projekte richtig angesteckt. Außerdem habt Ihr noch weitere sehr gute Ideen, deren Umsetzung daran scheitert, dass Ihr so wenig Aktive seid. Was könntet Ihr noch tun, wenn Ihr mehr Leute wärt ?

S: Oh, zuerst mal das, was schon länger drängt, nämlich im Förderband mit Texten und Fotos von den geförderten Projekten berichten, das würde unsere Arbeit transparenter machen. Wir können überhaupt dringend Beiträge und jemanden für die Interviews brauchen. Dann wäre es wichtig die Zusammenarbeit mit den Firmen zu intensivieren und das Förderband öfter herauszugeben. Wir könnten Kontakte zu ehemaligen Eltern pflegen, Vorträge und weitere Konzerte organisieren und auf Vorträge hinweisen, die für die Eltern interessant sind. Nicht zuletzt  endlich die Wassersäule im Foyer installieren, projektbezogene Spenden einsammeln, für die aber Briefe geschrieben und Werbung gemacht werden müsste – Stichwort fundraising. Wir könnten  mehr Mitglieder werben; vielleicht das Projekt Förderlehrer starten; eine Filmbibliothek aufbauen; Filmclips über den Martinimarkt und Schulveranstaltungen auf unserer homepage zeigen und die neuen Ideen unserer neuen Aktiven umsetzen ……

F: Das klingt spannend und interessant ! Was für Leute wünscht Ihr Euch denn? Braucht man besondere Qualifikationen ?

S: Nein, sie sollen einfach aufgeschlossen sein, kreativ, engagiert, nicht so schnell mutlos werden, wenn es mal einen längeren Atem braucht. Spaß an der Arbeit bekommen sie von selber, wenn sie erst mal bei uns sind.

F: Wo und wie oft trefft Ihr Euch ?

S: Ca. alle 6 Wochen persönlich, manchmal auch per Telefonkonferenz. Wir haben bis jetzt keinen festen Wochentag, aber meistens ist es Mittwoch abends  in der Schule. Anschließend gehen wir noch in eine Kneipe, selbstverständlich in eine, die am Firmenförderprojekt beteiligt ist.

F: Jetzt wollen die Leser sicher wissen, wie man bei Euch einsteigen kann ?

S: Einfach einen von uns ansprechen, auf der homepage sind die Kontaktdaten oder demnächst vielleicht auch in facebook.  Natürlich auch einfach per Zettel über den Siriusbriefkasten im Foyer.

F: Was motiviert Euch persönlich denn bei Sirius mitzumachen ?

S: (Zitate)

– für mich ist es selbstverständlich, dass ich mich an der Schule einbringe, die meine Kinder besuchen. Mein Beruf verbindet sich gut mit den Aufgaben bei Sirius. Durch das Firmenförderprojekt habe ich viele Geschäfte kennengelernt und deren Inhaber. Das ist sehr interessant! 

– diese Aufgabe im Schulganzen liegt mir und sie macht Freude, weil sie erfolgreich ist:  jedes Jahr mehr Spenden und damit mehr Projekte.

-nicht nur meinen Kindern, die längst erwachsen sind, hat die Schule viel gegeben, sondern auch mir persönlich. Ich möchte gerne was zurückgeben …. 

– mich motiviert es, der Schule behilflich zu sein Sachen umzusetzen, die nicht durch den Schulhaushalt finanziert werden können, den Kindern aber weiterhelfen und ihnen Freude bereiten. Besonders weil es auch Außergewöhnliches gibt, wie z.B. das Eurythmieprojekt und die Kletterwand. Außerdem ist der Zeitaufwand überschaubar, es ist eine nette Runde, wir erörtern pro und contra und entscheiden gemeinsam. 

– der Austausch und die Begegnung mit den Leuten im Sirius macht Spaß. Darüberhinaus haben wir auch interessante Kontakte zu anderen Schulen, die ebenfalls einen Förderverein haben.

– ich mache nicht gerne Verwaltungsarbeit, beim Fußball wäre ich der Libero. Im Sirius kann ich mich kreativ einbringen, habe Möglichkeiten, z.B   das Förderband zu gestalten oder Veranstaltungen zu organisieren, was ich einfach gerne mache. Außerdem ist  Sirius überschaubarer als der gesamte Schulorganismus, Ideen lassen sich leichter umsetzen.  Manchmal ist trotzdem ein langer Atem nötig, denn die Schule ist ein komplexer Prozess. So lernt man  andere Sichtweisen kennen und entwickelt mehr Toleranz.

– die Finanzen sind ein wichtiger Faktor und man muss gut mit ihnen umgehen. Die geförderten Projekte und Anschaffungen finde ich wichtig, das will ich unterstützen. Außerdem bekomme ich mehr von der Schule mit. 

– meine Kinder wurden hier an der Schule gut aufgenommen und ich will dazu beitragen, dass es so bleibt, d.h. dass andere Kinder auch gut hier ankommen und etwas Besonderes erleben können.

F: Und die Quittungseingeberinnen ?

S:

– ich will mich engagieren, was aber durch meine Arbeit zeitlich schwierig ist. Quittungen eingeben kann ich zu Hause, wenn ich gerade Zeit habe.

– tief in meinem Innern wohnt eine Krämerseele, die durch das Sortieren, Eintippen und Abarbeiten zu schnurren anfängt.

F:  Diesem Gesprudele von Geld, Ideen und Freude kann man sich ja gar nicht entziehen und ich wünsche Euch, dass Ihr bald mehr Aktive seid, um diese wertvolle Arbeit fortzusetzen und auszubauen! Ein herzliches Dankeschön für dieses Interview, das uns interessante Einblicke in unseren Schulförderverein  gebracht hat.

 

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