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Adventsketten und Rätselketten

Filz, Wolle, Seide, Bienenwachs und anderes

Interview mit Rosemarie Klett

F: Liebe Rosemarie, seit 24 Jahren bastelst Du Adventsketten. Heute kam keine Gruppe zustande. Kannst Du uns bitte etwas über diesen beliebten „Adventskalender“ sagen ?

A: In den vergoldeten Nussschalen, die auf ein rotes Band geklebt werden, befinden sich der Reihe nach Steine, Pflanzen, Tiere und Menschen (Krippenfiguren), die zu Weihnachten hinführen.

Materialvielfalt (Foto: S. Gabor)

F: Die Arbeit ist sehr filigran und erfordert einiges an Geduld und Fingerspitzengefühl. Wieviele Menschen seid ihr und wie oft trefft ihr euch ?

A: Wir sind nur noch zu dritt – drei Omas. Wir finden es wichtig, dass es sowas für Kinder noch gibt und  treffen uns ab Januar einmal pro Woche bei mir zu Hause. Jede kann etwas besonders gut und ergiebig, z. B. Schafe kneten, und das tut sie dann in jeder Wartezeit: im Zug, beim Zahnarzt. Im Sommer sitzen wir im Garten und vergolden die Nussschalen. Auf diese Weise stellen wir 42 Ketten im Jahr her. Es ist eine schöne Arbeit für Omas (aber nicht nur für die), die etwas Sinnvolles für Kinder herstellen wollen. Die Materialien sind Filz, Wolle, Seide, Bienenwachs, Strohblumen, Pflanzen und eben Walnussschalen.

Edle Nüsse in Gold (Foto: Ulrike Rensmeyer)

F: Und was sind Rätselketten ?

A: Auch Nussketten, aber abwechselnd mit einem Rätsel und dessen Lösung gefüllt. Sie richten sich an größere Kinder und Erwachsene.

Man kann einfach dazukommen: Mittwoch vormittags in der Schulküche um 9. 30 Uhr, wir sitzen gemütlich zusammen, haben nette Gespräche und die Arbeit geht nebenher.

F: Das klingt einladend. Herzlichen Dank für diese Informationen !

Kontakt: Rosemarie Klett

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