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SUFI-WORLD CONCERT AHURA

Klangwelten-Konzert abgesagt

„Wegen schwerer Erkrankung von Klangwelten-Spiritus Rector Rüdiger Oppermann muss die geplante Tournee 2018 leider ersatzlos abgesagt werden. Über den Fortgang der Klangwelten Idee werden wir zu gegebener Zeit berichten. Momentan ist keine weitere Tournee in Vorbereitung.“

Mit dieser Nachricht wurde uns vom Büro der Klangwelten mitgeteilt, dass das große Klangweltenkonzert, das seit Jahrzehnten jährlich in der Tübinger Waldorfschule stattfand, dieses Jahr nicht stattfinden kann und offen ist, ob und wann diese Tradition wieder aufgenommen werden kann. Wir bedauern dies sehr und wünschen unserem langjährigen Partner Rüdiger Oppermann gute Genesung!

Gleichzeitig haben wir uns auf die Suche nach einer anderen Gruppe gemacht, die die Idee der Weltmusik ebenso verkörpert und an die Tradition der Klangweltenkonzerte anschließen könnte.

Wir sind fündig geworden! Lassen Sie sich verzaubern von:

SUFI-WORLD CONCERT AHURA

Rumis Gesänge – Musik und mystische Poesie der Sufis – meditativ und mitreißend

9.12.2018 in der Tübinger Freien Waldorfschule, Festsaal

Der international bekannte Sufi-Musiker Mohammad Eghbal präsentiert sich mit seiner Gruppe AHURA

Von den Völker verbindenden Botschaften der persischen Sufi-Mystiker, allen voran des weltbekannten Mevlana Djelalleddin Rumi, (1207-1273)  erzählen die meditativen Klangbilder von dem iranisch-österreichischen Sufi-Ensemble AHURA. Rumis Werke sind geprägt von einem universellen Weltverständnis und einer Philosophie der Toleranz. Seine Dichtung ist durchdrungen von einer sinnlich-mystischen Bilderwelt, die den Weg zu einer dahinter verborgenen Wirklichkeit weist.

Begründet wurde AHURA 1989 von dem iranischen Multiinstrumentalist Mohammad Eghbal. Mit Schwerpunkten auf Sologesang, Ney (persische Rohrflöte) Cetar (dreisaitiges Instrument) und orientalische Oud (Laute) beherrscht Mohammad Eghbal alle klassischen Klangstrukturen und vielschichtigen Rhythmen der iranisch-mittelöstlichen Musik.

Mit persischem Herzen und westlicher Offenheit verbindet er die traditionellen Formen der orientalischen Musikkultur mit unterschiedlichen Klangmustern und freien Improvisationen, die den Musikern von AHURA immer die Möglichkeit zu individuellem Ausdruck  geben. Intuitiv und einfühlsam führt er das Ensemble an eine musikalische Interpretation der mystischen Texte heran. Dabei bleibt den kongenialen Musikern, die mit ihren unterschiedlichen Instrumenten böhmische Harfe, Cello, Hang, Rahmentrommeln und Dombak, ihre individuellen Klangfarben harmonisch in die Arrangements einfügen, stets genügend Raum für individuellen Ausdruck. Die große Bandbreite aus meditativen und mitreißenden Elementen macht AHURAs Kompositionen immer wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Zuhörer.

9.12.2018 in der Tübinger Freien Waldorfschule, Festsaal

Buffet der Eltern/Schüler ist ab 17:00 Uhr und in der Pause geöffnet, das Konzert beginnt um 18:00 Uhr

Ticketlink:

https://www.reservix.de/tickets-rumis-gesaenge-sufi-world-concert-in-tuebingen-festsaal-waldorfschule-am-9-12-2018/e1280118#?slink

 

Videolink:

https://www.youtube.com/watch?v=O2h6Dy-woEo&list=PL0h7iGi2RDGVE-_gvl6AFQB2n7yZtxmB8&index=2

 

 

Klangwelten 2017

Am 10. Dezember 2017 werden die Klangwelten wieder bei uns an der Tübinger Freien Waldorfschule zu Gast sein. In folgendem Video spricht Rüdiger Oppermann über die Künstler der Tournee 2017.

Das verspricht ein hochinteressantes Konzert zu werden!

Sonntag, 10.12.2017, 18:00 Uhr, Festsaal der Tübinger Freien Waldorfschule

Vorverkauf in den bekannten Vorverkaufsstellen in Tübingen.

 

Neuer Vorstand

Am 08.07.2015 fand die diesjährige Mitgliederversammlung von Sirius statt. Der Vorstand berichtete über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Neben verschiedenen Veranstaltungen, wie der Kunsthandwerkermarkt am Sommerfest der Waldorfschule oder das Klangwelten-Konzert, war überwiegend über die geförderten Projekte zu berichten. Diese reichen von der Förderung von Beschaffungen für den Unterricht (Bewegtes Klassenzimmer, Musikinstrumente, …) über die Unterstützung bei Klassenfahrten und Probenfreizeiten bis hin zur Förderung bestimmter Projekte, wie z.B. die Streitschlichterausbildung, die Ferienbetreuung im Hort, die Teilnahme an Workshops und Konferenzen (Jugendsymposion Kassel) usw. Ferner berichtete der Vorstand über einen Zuwachs an Mitgliedern: Sirius hat jetzt 78 Mitglieder. Auch beim Firmenförderprojekt konnte Sirius zulegen. Sirius befindet sich somit auf einem guten Weg.

Wichtigster Tagesordnungspunkt war die außerplanmäßige Neuwahl des Vorstands. Der Vorsitzende, Johannes Rothmund hatte angekündigt, im Sommer 2015 aus dem Vorstand auszuscheiden, da er keine Kinder mehr an der Schule hat und daher den Bezug zum Schulleben verliert. Dies sollte Anlass sein, die Leitung des Vereins in jüngere Hände abzugeben. Bei der Neuwahl des Vorstands wurden Roland Walz zum 1. Vorsitzenden gewählt und Klaus Eitelbuss zum stellvertretenden Vorsitzenden. Die Rechnungsführung wird weiterhin von Marion Kayser übernommen.

Dem Verein stehen weitere wichtige Aufgaben bevor: die Mitgliederzahl soll weiter deutlich steigen. Sirius hat hierzu um die Unterstützung durch das Kollegium gebeten. Erste Zuwächse konnten schon verzeichnet werden.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg dem neuen Vorstand!

 

Zum letzten Mal der Rosenbogen …

Jetzt ist es soweit: das jüngste Kind macht Abitur. Der Termin für die Zeugnisübergabe steht schon im Kalender. Zum letzten Mal das Gänsehautgefühl, wenn ein Kind durch den Rosenbogen schreitet und der ganze Saal singt: hinaus in die sonnenerleuchtete Welt … Oder wahlweise: the final countdown.

Puh, ich muss auf jeden Fall Taschentücher dabei haben!

Auch meine Zeit als Schulmutter ist dann zu Ende. Nach 24 Jahren, unzähligen Elternabenden, unseligen Diskussionen über Sinn und Kosten von Klassenfahrten und Sammelbildchen, Eltern, die anfangs schwanger, später grauhaarig waren, Wegzüge, Zuzüge, Trennungen, frisch Verliebte, Tränen wegen Mathe, Freude wegen Mathe, Lehrern, die zu früh gingen und solche, die zu spät gingen, jahrelang Pubertäten, ungezählte Kuchen, Bastelabende und Monatsfeiern (kennen Sie diese Ballade mit dem Schlusssatz „sag Mutter, ’s ist Uwe“? Und läuft es Ihnen dabei auch immer kalt den Rücken runter?)

Was bleibt?: mehrere Kreuzstichtaschen, ein reiches Liedgut, dafür nichts auf der hohen Kante, die Erkenntnisse, dass Gänse aus Wolle mitunter einen mitleiderregenden Anblick bieten und Eurythmie die Gehirnwindungen entschlackt, anregende Gedanken und bereichernde Sichtweisen auf das Kind per se und die Pädagogik im Besonderen.

Vor allem aber das gute Gefühl, dass die Kinder so unterm Strich gut begleitet und „genährt“ wurden. Gebildet, wenn Sie wollen.

Lebe nun wohl, liebe Schulgemeinschaft, und herzlichen Dank für so Vieles!

(Susanne Gabor)

Ich mache alles am liebsten

Ein Besuch bei der Ziegen AG vor den Sommerferien

Auszug aus einem Intervew von Susanne Gabor

„Ich mache alles am liebsten“, das war die durchgängige Antwort der SchülerInnen auf meine Frage, was ihnen denn an der Arbeit mit den Ziegen gefalle. Und was genau heißt „alles“?: die Ziegen versorgen, Futter vorbereiten, Heu holen, melken, mit ihnen im Wald spazieren gehen, Klauen schneiden, Herrn Moosmann helfen, damit er sich nicht alleine kümmern muss, füttern, den Melkstand säubern, Zweige aus dem Einstreu klauben und neu einstreuen.

Während der Gartenbaulehrer Herr Moosmann mit einigen Schülerinnen Schokoladeneis aus Ziegenmilch vorbereitet, erklären mir die anderen Kinder was es bei den Ziegen alles zu tun gibt und dass die Lise der Boss ist, weil sie am stärksten ist. Die Gruppe setzt sich aus Kindern der Klassen 3 bis 7 zusammen und trifft sich jeden Freitagnachmittag. So wie heute.

Die Schulziegen haben Nachwuchs (Foto: Werner Freundt)

Dann kommt die Eismasse in die Eismaschine und wir gehen hinaus zu den Ziegen. Heute sind 10 von 15 Kindern gekommen. Sie sind freudig dabei und packen selbstverständlich mit an. Nebenher erzählen sie mir, dass man die Klauen im Idealfall alle 6-8 Wochen schneiden muss, dass Ziegen Gemüse, Obst, trockenes Brot und Kleie fressen und sich Hörner rezessiv vererben, weshalb es Ziegen mit und Ziegen ohne Hörner gibt. Ach so!

Dies ist der Beginn des super-interessanten Interviews von Susanne Gabor mit dem Gartenbaulehrer Jörg Moosmann und den Schülern, die ihn bei der Betreuung der Schul-Ziegen unterstützen.

Wenn Sie das ganze Interview lesen wollen, schauen Sie in Ihr Förderband. Vergangene Woche wurde es verteilt.

Sirius hat den Bau des Ziegenstalls finanziell unterstützt. Lesen Sie mehr zu diesem Projekt unter „Ziegenstall„.

zusammen tun

Die neue Rubrik

Seit einigen Tagen finden Sie auf unserer Homepage eine neue Rubrik: „zusammen tun“. In dieser Rubrik über die Elternmitarbeit stellen sich die Arbeitskreise der Tübinger Waldorfschule vor.

Hier können Sie lesen, warum sich die Menschen in der Tübinger Waldorfschule zusammentun, um etwas zusammen zu tun. Und was sie zusammen tun und wie man sich mit ihnen zusammentun kann. Es macht richtig Spaß, die Interviews vom Martinimarkt-Arbeitstag im März zu lesen, die in wenigen Tagen hier nach und nach verfügbar sein werden. Allen Martinimarkt-Arbeitskreisen ist eines gemeinsam: die Menschen haben Freude am gemeinsamen Arbeiten, am gemeinsamen Tun. Gemeinsam etwas entstehen lassen und gemeinsam die arbeitsame Stimmung erleben. Lesen Sie die Interviews und lassen sie sich anstecken und berühren von der Athmosphäre und nehmen Sie teil am nächsten Martinimarkt-Arbeitstag am 5. Mai 2012.

Die Arbeitskreise der Tübinger Waldorfschule

In Kürze erscheint das erste „Förderband“ des Jahres 2012 und es ist symptomatisch, dass es erst jetzt erscheint. Sirius hat zu wenig engagierte Mitarbeiter und kann daher vieles nicht so umsetzen, wie es die Sirius-Mitarbeiter sich wünschen. Aber dies geht nicht nur Sirius so, sondern im Prinzip suchen alle Arbeitskreise in der Schule nach weiteren engagierten Mitarbeitern. Gleichzeitig kann man feststellen, dass einerseits die neuen Eltern erst einmal gar nicht so genau wissen, welche Gruppen es innerhalb der Schule gibt und was die machen. Es fehlt also zum einen Teil offensichtlich einfach an der Information und auch die Broschüre des Beitragskreises „wir selbst“, die allen neuen Eltern ausgehändigt wird, trägt vermutlich nicht ausreichend zur nötigen Transparenz bei. Auf der anderen Seite gibt es viele „erfahrene“ Eltern, die vielleicht nach einer Art kreativen Pause einfach neu ermuntert werden wollen, sich noch einmal engagiert ins Zeug zu legen. Zum anderen Teil bedarf es also möglicherweise eines Motivationsschubs.

Das Thema „Elternengagement“ ist aus diesem Grund auch beispielsweise im Elternrat lebendig und es gibt innerhalb des Elternrats Arbeitsgruppen, die sich der verschiedenen Aspekte des elterlichen Engagements angenommen haben. Dies unterstreicht die Bedeutung dieses Themas.

Wir haben daher die Idee, die Arbeitskreise der Schule nacheinander im „Förderband“ vorzustellen und den derzeit in diesen Arbeitskreisen Engagierten die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeit zu erläutern, ihren spezifischen Bedarf an Mitstreitern zu benennen und für ein Engagement zu werben. Wir werden in den kommenden Monaten auf die Arbeitskreise zu gehen, aber wenn Sie Ihren Arbeitskreis gerne bald vorstellen wollen, wenden Sie sich bitte gerne direkt an uns (siehe oben unter „Kontakt“).

Es gilt ja bekanntlich das Sprichwort „der Esel nennt sich selbst zuerst“ und daher wollen wir bei der Vorstellung der Arbeitskreise mit uns selbst anfangen. Sie finden also im kommenden „Förderband“ ein Interview mit uns, das ein Muster für die Vorstellung Ihres Arbeitskreises sein kann. Wir wünschen eine spannende Lektüre.